Vorherige Wissenschaftliche Arbeit

Bevor ich meine Postdoc-Forschung an der Princeton Universität begann, arbeitete ich vor allem mit der whole-cell patch clamping Technik in Hirnschnitten. Hier ist eine Zusammenfassung meiner wichtigsten Forschungsergebnisse. Auf der Seite Veröffentlichungen finden Sie Referenzen.

 

Antikonvulsive Wirkung von Antidepressiva

Meine Doktorarbeit zeigte, dass einige Antidepressiva in der Serotonin-Wiederaufnahmehemmer-Klasse  (SSRI, wie z.B. Prozac) Eigenschaften haben, die denen einiger Antiepileptika (AEDs) ähneln. Ich fand heraus, dass SSRIs die epileptische Aktivität durch Modulation der Natrium- und Kaliumströme blockierten (häufige Ziele von AEDs), während ihre serotonergen Wirkungen nicht beteiligt waren. Durch eine detaillierte Analyse der verfügbaren präklinischen Daten über die Auswirkungen von SSRIs auf Anfälle, schlug ich vor, dass SSRIs einige Arten von Anfällen verschlimmern und gegen andere schützen können.

Ein Behandlungssystem für Epilepsie

Zusammen mit Prof. John Reynolds und seinem Team am Institut für Anatomie und Gehirngesundheitsforschung an der Universität von Otago, Neuseeland, beteiligte ich mich an der Entwicklung eines neuen Epilepsiebehandlungssystems. Ich entwarf, produzierte und testete eine neue Hirnschnittkammer, die die Anwendung dieser Technologie, während der visualisierten Patch-Clamp-Aufzeichnung, ermöglichte.

Die neurale Basis des Belohnungslernens

Als Studentin an der Fakultät für Physiologie an der Universität von Otago arbeitete ich mit Prof. Brian Hyland und Prof. Allan Herbison zusammen, um mithilfe von cFos Immunhistochemie und Verhaltenstraining Belohnungspfade im Gehirn zu untersuchen. Ein paar Jahre später verfolgte ich dieses Interesse in Prof. Ilana Wittens Labor an der Princeton Universität, wobei ich Optogenetik verwendete, um die Rolle thalamostriataler Eingänge in belohnungsbezogenen Verhaltensweisen zu untersuchen.

 

Kajsa an einem Elektrophysiologiesetup an der at an Otago Universityät, Neu Seeland

Kajsa an einem Elektrophysiologiesetup an der at an Otago Universityät, Neu Seeland